SEPA-Informationsveranstaltung der Raiffeisenbank Hirschau eG für Unternehmen, Vereine und Kommunen

Aufgrund gesetzlicher Vorgaben der EU werden zum 1. Februar 2014 die bisher geltenden nationalen Zahlverfahren für Überweisungen und Lastschriften eingestellt. Unternehmen, Vereine und öffentliche Verwaltungen müssen dann auf die neuen SEPA-Zahlverfahren (Single Euro Payments Area) umgestellt haben.
Vor diesem nicht immer einfach zu durchschauenden Hintergrund hatte die Raiffeisenbank Hirschau eG die Vertreter von Firmen, Vereinen und Kommunen zu einer Informationsveranstaltung in den Sportpark Hirschau eingeladen. Vorstand Norbert Waldhauser konnte zu diesem umfangreichen Informations- und Meinungsaustausch an die 70 Vertreter von Firmen, Unternehmen und Vereinen aus dem Geschäftsgebiet Hirschau, Schnaittenbach und Freudenberg begrüßen. Kompetenter Referent und Ansprechpartner des Abends war Jürgen Wagner von der DZ-Bank Niederlassung Nürnberg, dem für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs zuständigen Verbundpartner der Volks- und Raiffeisenbanken.
Der Referent erläuterte die gesetzlichen Vorgaben der EU und legte besonderen Wert auf die Feststellung, dass nicht etwa die Banken verantwortlich für die neuen Richtlinien seien, sondern es sich bei diesem Thema ausschließlich um Umsetzung Europäischen Rechts handele. Weiter erklärte er den bisherigen und künftigen zeitlichen Ablauf der Umsetzung und den Kreis der betroffenen Bankkunden. Keine Angst brauche man vor der neuen Internationalen Bankkontonummer, kurz IBAN, haben, weil diese sich größtenteils aus der bisherigen Bankleitzahl und der Kontonummer aufbaue und mit einem Ländercode und einer Prüfziffer ergänzt werde. Breiten Raum in den Ausführungen des Experten nahm die neue Europäische Lastschrift ein, die insbesondere diejenigen Bankkunden betreffe, die beim Zahlungsverkehr häufig mit Lastschriften arbeiten. An dieser Stelle horchten insbesondere die Vereinsvertreter genau hin, weil vor allem die Mitgliedsbeiträge per Lastschrift bezahlt werden und sich hier wesentliche Änderungen ergeben. Mit praktischen Tipps erklärte Jürgen Wagner, wie der Einzug der Mitgliedsbeiträge unter Verwendung der von den Volks- und Raiffeisenbanken zur Verfügung gestellten Finanzverwaltungssoftware VR-Networld auch künftig problemlos klappt und es zu keinen größeren Schwierigkeiten kommen muss. Hilfe bei künftig auftretenden Fragen im Zusammenhang mit dem Zahlungsverkehr bieten die Homepage der Raiffeisenbank Hirschau eG, die mit einem umfangreichen Informationsangebot zum Thema SEPA aufwartet, sowie die Berater in den Geschäftsstellen Hirschau, Schnaittenbach und Freudenberg. Vorstand Norbert Waldhauser schließlich dankte dem Referenten für die kompetenten und nützlichen Ausführungen zur praktischen Abwicklung des Zahlungsverkehrs sowie den Vertretern der Firmen und Vereine für das gezeigte Interesse und die rege Beteiligung an diesem informativen Abend.

Vorstand Norbert Waldhauser von der Raiffeisenbank Hirschau eG begrüßte die Vertreter der Firmen und Vereine aus dem Geschäftsgebiet sowie den Zahlungsverkehrexperten Jürgen Wagner von der DZ-Bank, einem Verbundpartner der Volks- und Raiffeisenbanken.