Azubi-Projekt Raiffeisenbank Hirschau eG, Spenden über jeweils 1.500 Euro an First Responder Freudenberg und Helfer vor Ort-Gruppe der BRK-Bereitschaft Hirschau

Freudenberg. (wfw) Die Auszubildenden und Verbundstudenten der Raiffeisenbank Hirschau eG, Johannes Ritter und Marco Meier, haben im Beisein von Vorstand Norbert Waldhauser den Ertrag aus ihrem Azubi-Projekt in Höhe von jeweils 1.500 Euroan die First Responder der Freiwilligen Feuerwehr in Freudenberg sowie die Helfer vor Ort-Gruppe der BRK-Bereitschaft Hirschau gespendet. 

Im Rahmen einer feierlichen Stunde im Rathaus der Gemeinde Freudenberg in der Hammermühle sowie in der BRK-Wache in Hirschau haben Johannes Ritter und Marco Meier ihr Azubi-Projekt vorgestellt. „Ganz schön erschrocken“ seien die beiden gewesen, als Vorstand Norbert Waldhauser sie im März 2015 zu einer ersten Besprechung eingeladen habe. Nachdem aber klar gewesen sei, um was es gehe und wie die Aufgaben und Zuständigkeiten verteilt waren, habe man sich mit Unterstützung der gesamten Mannschaft in den drei Geschäftsstellen der Raiffeisenbank in Hirschau, Schnaittenbach und Freudenberg an die Planung und Umsetzung des Projekts gemacht. Zielsetzung sei gewesen, den Vertrieb von Gewinnsparlosen so zu steigern, dass noch im laufenden Jahr 2015 ein Mehrertrag von 3.000 Euro erreicht wird, der dann an gemeinnützige Organisationen im Geschäftsgebiet verteilt werden sollte. Dabei waren die beiden Azubis sowohl für die Planung und das Management der anstehenden Aufgaben als auch für das Controlling zuständig. Nach Ausarbeitung eines Konzepts, natürlich immer unter der Aufsicht und der Unterstützung der Geschäftsleitung, wurden verschiedene Aktionen geplant. Durch Vertriebsaktionen zu Ostern und zu Weihnachten sowie durch eine VR-Roadshow, bei der ein Hauptpreis in Form eines Audi TT Cabrio vor den Geschäftsstellen der Bank platziert wurde, und durch die Unterstützung der gesamten Mannschaft konnte das Ziel erreicht werden. Beim Gewinnsparen der Raiffeisenbank werden von jedem Los in Höhe von fünf Euro vier Euro gespart, ein Euro dient als Spieleinsatz und 25 Prozent davon fließen in den Spendentopf. So kommt viel Geld für soziale und kulturelle Zwecke in der Region zusammen. Jeder Gewinnsparer zeige auf diese Weise auch gesellschaftliches Engagement. 

Der angenehmste  Teil aus der Liste der Aufgaben sei die Auswahl der Empfänger gewesen, denen die Spenden zuteil werden sollten. Dabei habe man sich an das Motto des Gewinnsparens „Helfen gewinnt“ erinnert. Was lag also näher, als die Spenden an eine gemeinnützige Organisation, die mit ihrer täglichen ehrenamtlichen Arbeit Leben rettet und sich somit auch das Motto „Helfen gewinnt“ zu eigen macht, zu vergeben. 

Schon seit dem Jahr 2006 gibt es in Freudenberg die „Helfer vor Ort“, die sich jetzt unter der Bezeichnung „First Responder“ unter die Organisation der Freiwilligen Feuerwehr in Freudenberg eingeordnet haben. Die Aufgaben sind die gleichen geblieben, nämlich die Zeit nach einem Notfall bis zur medizinischen Versorgung zu verkürzen. Diese Spanne wird als therapiefreies Intervall bezeichnet. Gerade im ländlichen Raum kann oftmals längere Zeit verstreichen bis ein Rettungswagen oder ein Notarzt eintrifft. Bisher sind die ehrenamtlichen Retter mit ihren Privatautos ausgerückt. Nun planen die First Responder, ein Auto für diesen Zweck anzuschaffen. Dazu soll die Spende aus dem Azubi-Projekt der Raiffeisenbank ein Baustein sein, so die beiden Azubis Marco Meier und Johannes Ritter in ihren Ausführungen. 

Ein ganz ähnliches Aufgabenspektrum haben die „Helfer vor Ort“ der BRK-Bereitschaft Hirschau, die für das Gebiet der beiden Kaolinstädte Hirschau und Schnaittenbach zuständig sind. Da hier bereits ein Fahrzeug zur Verfügung steht, kann die Spende für andere dringend erforderliche Anschaffungen verwendet werden. Manuel Rittner erklärte dazu, dass derzeit dringend ein Notfallrucksack sowie eine Absaugpumpe beschafft werden müssen. 

Vorstand Norbert Waldhauser gratulierte die Azubis zur hervorragenden und erfolgreichen  Organisation und Durchführung des Projekts. Manuel Rittner von den Helfern vor Ort der BRK-Bereitschaft Hirschau sowie die „First Responder“ aus Freudenberg, die mit Kommandant Armin Daubenmerkl und den beiden Teamleitern Andreas Erras und Tobias Hirn den symbolischen Spendenscheck entgegennahmen, bedankten und freuten sich ebenso wie der zuständige Sachgebietsleiter der Gemeinde Freudenberg Christian Kätzlmeier.

Im Namen der Helfer vor Ort-Gruppe der BRK-Bereitschaft Hirschau freute sich Manuel Rittner über die unerwartete finanzielle Unterstützung. Bei der Spendenübergabe v. l. die beiden Azubis und Verbundstudenten Johannes Ritter und Marco Meier, Manuell Rittner und Vorstand Norbert Waldhauser.
Strahlende Gesichter bei der Spendenübergabe der Raiffeisenbank Hirschau eG aus dem Azubi-Projekt an die First Responder aus Freudenberg, v. l. Vorstand Norbert Waldhauser, Teamleiter Andreas Erras, die beiden Azubis und Verbundstudenten Marco Meier und Johannes Ritter, Sachgebietsleiter Christian Kätzlmeier, Kommandant Armin Daubenmerkl und stellv. Teamleiter Tobias Hirn.