Defibrillator

Je einen Defibrillator übergab die Raiffeisenbank Hirschau eG an die im Naturerlebnisbad in Schnaittenbach sowie im Freibad Freudenberg stationierte Wasserwacht

Die Raiffeisenbank Hirschau eG hat der BRK-Wasserwacht für das Naturerlebnisbad in Schnaittenbach und das Freibad in Freudenberg einen Defibrillator gespendet. Damit gehören nun auch diese beiden weißen Flecken auf der Defi-Landkarte der Vergangenheit an. Ins Rollen gebracht hat die Spendenaktion der Raiffeisenbank der Vorsitzende der Wasserwacht-Ortsgruppe Hirschau sowie des Wasserwacht-Kreisverbands Amberg-Sulzbach Michael Schmid, dem es ebenso wie dem in Schnaittenbach ansässigen Notarzt Dr. Christian Wolf schon lange ein Dorn im Auge war, dass die beiden Freibäder in Schnaittenbach und Freudenberg bisher noch nicht mit diesem lebensrettenden Gerät ausgestattet waren. Zur Übergabe trafen sich die beiden Vorstände der Raiffeisenbank Hirschau eG Norbert Waldhauer und Michael Hirmer mit dem Wasserwacht-Vorsitzenden Michael Schmid sowie den Bürgermeistern Sepp Reindl und Norbert Probst und den diensthabenden Bademeistern Norbert Weiß, Bernd Pröm und Uwe Paul im Naturerlebnisbad Schnaittenbach bzw. im Freibad Freudenberg. Michael Schmid erläuterte, dass es sich bei einem Defibrillator um ein Gerät handelt, dass bei einem plötzlichen Herzversagen bzw. bei einem Kammerflimmern Leben retten kann. Das Gerät kann auch von Laien eingesetzt werden, weil der Benutzer per Sparchcomputer genaue Anweisungen erhält, was zu tun ist. Wer hilft, brauche also keine Angst zu haben, etwas falsch zu machen. Außerdem löst der Defibrillator nur dann elektrische Schocks aus, wenn sie auch wirklich nötig sind. Da sowohl im Naturerlebnisbad Schnaittenbach als auch im Freibad Freudenberg aber ständig ein auch in Erster Hilfe ausgebildeter Bademeister und bei Hochbetrieb auch Ersthelfer der Wasserwacht vor Ort sind, sei der Defibrillator gewiss am richtigen Ort stationiert. Die beiden Bürgermeister Sepp Reindl und Norbert Probst freuten sich über die lebensrettende Spendenaktion der örtlichen Raiffeisenbank und betrachteten den Defibrillator als sinnvolle Ergänzung für die in den Freibädern schon stationierte Notfallausrüstung. Vorstand Norbert Waldhauser von der Raiffeisenbank erläuterte, dass die Spenden aus dem Zweckertrag des Gewinnsparvereins stammen und jährlich rund 17.000 EUR an gemeinnützige und caritative Einrichtungen fließen würden. Jeder Gewinnsparteilnehmer unterstützt somit indirekt soziale und kulturelle Projekte in der Region und hat darüber hinaus noch gute Chancen auf attraktive Gewinne. Schließlich äußerte der Bankvorstand die Hoffnung, dass die Defibrillatoren möglichst nie bei einem Notfall gebraucht werden. Falls der Ernstfall aber doch eintreten sollte, so bestehe die berechtigte Hoffnung auf einen lebensrettenden Einsatz.

v. l. Vorstand Michael Hirmer, der technische Leiter der Wasserwacht Georg Götz, Bademeister Uwe Paul, Vorstand Norbert Waldhauser, Michael Schmid und Bürgermeister Norbert Probst.

v. l. Bürgermeister Sepp Reindl, die beiden Bankvorstände Michael Hirmer und Norbert Waldhauser, die Bademeister Bernd Pröm und Norbert Weiß sowie Michael Schmid, Vorsitzender der Wasserwacht-Ortsgruppe Hirschau und des Wasserwacht-Kreisverbands.